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	<title>Free Your Voice &#187; Workshop</title>
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	<description>Gesangsschule für Rock, Pop, Jazz für Nürnberg</description>
	<lastBuildDate>Wed, 11 Aug 2010 17:29:50 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Workshop für Rocksänger und Rocksängerinnen</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 14:54:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Workshop]]></category>

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		<description><![CDATA[Bridging &#038; Connecting für Rocksänger - Extremsingen Workshop mit Robert Lunte]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><img class="alignleft size-full wp-image-102" title="Robert-Lunte" src="http://www.free-your-voice.de/wp-content/uploads/2010/02/Robert-Lunte.jpg" alt="" width="490" height="100" /></h2>
<h2>Training Vocal Athletes – Bridging und Connecting</h2>
<p>Einer der weltweit führenden Experten in modernem Gesang und <strong>Extrem-Singen</strong> kommt zu einem powervollen Workshop nach Deutschland: Robert Lunte, Gesangslehrer und Gründer des &#8220;The Vocalist Studios&#8221; in Seattle, USA (<a href="http://www.thevocaliststudio.com/">http://www.thevocaliststudio.com</a>)</p>
<p>Viele Sänger insbesondere von <strong>Rock</strong> oder <strong>Heavy Metal</strong> verletzen ihre Stimme, weil sie die extrem hohen Töne nicht beherrschen. Es gibt hierfür allerdings eine gesunde Technik &#8211; <strong>Bridging and Connecting</strong>, die man in dieser Master-Class lernen kann. Bridging verdoppelt das Stimmvolumen, beseitigt alle Enge, verhindert zu starke, einengende Kontraktionen im Brustkorb und macht es möglich, extrem hohe Töne zu produzieren. Bridging ist wie ein Trick oder Stunt und für die meisten deshalb kein natürlicher Stimmverlauf.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Termin: 12. Juni 2010<a href="http://www.free-your-voice.de/wp-content/uploads/2010/02/FYV-Anmeldung-Workshop_new1.pdf" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-151" title="anmeldebotton" src="http://www.free-your-voice.de/wp-content/uploads/2010/02/anmeldebotton.gif" alt="" width="205" height="36" /></a><br />
Zeit: von 10.30 – 15.30 Uhr<br />
Ort: Luise &#8211; The Cultfactory<br />
Scharrerstraße 15, 90478 Nürnberg<br />
Preis Workshop: 65,- Euro</strong></p>
<p><strong>Anschließend sind Einzelstunden</strong> bei Robert Lunte  vom 13. – 18. Juni buchbar.<br />
Die Stunden am Sonntag sind natürlich heiß begehrt, deshalb bitte rechtzeitig dafür vormerken lassen falls gewünscht. Formlose Anmeldung auch unter: <a href="mailto:ankelopez@gmx.de">ankelopez@gmx.de</a> Ihr bekommt dann die Bestätigung für Eure Teilnahme und die Zahlungsbedingungen per Mail zugesendet.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Preis Einzelstunde: 50,- Euro<br />
4 Einzelstunden: 200,- Euro<br />
6 Einzelstunden: 280,- Euro<br />
8 Einzelstunden: 350,- Euro</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="405" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/d73PgUwYvRc&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="405" src="http://www.youtube.com/v/d73PgUwYvRc&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Ausschnitte aus einem Interview mit Robert Lunte und dem Musik-Magazin Rockhard (http://www.rockhard.de) sowie mehr zum Workshop:<span id="more-32"></span><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="505" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/VnBpydHcaXo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="505" src="http://www.youtube.com/v/VnBpydHcaXo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Robert Lunte ist Gesangslehrer in Seattle, USA. Zu seinen Lieblingssängern zählen unter anderem Vokalakrobaten wie Geoff Tate und Bruce Dickinson. Ersterer ging bei Roberts Gesangslehrer in die Stimmschule. Was er seinen Schülern weitergibt, erzählt er uns in einem ausführlichen Interview.</p>
<p><em>Robert, würdest du dich bitte in ein paar Sätzen vorstellen?</em></p>
<p>Robert: Ich bin der Gründer des &#8220;The Vocalist Studios&#8221; in Seattle und der führenden Online-Community für Sänger, www.themodernvocalist.com. Anfänglich haben mich Künstler wie Steve Perry, Rob Halford, Bruce Dickinson und Geoff Tate inspiriert. Letztendlich habe ich den legendären Maestro David P. Kyle getroffen, den unübertroffenen privaten Gesangslehrer der Rock- und Metalsänger aus den 70ern, 80ern und 90ern. Geoff Tate von Queensryche, Ann Wilson von Heart, Lane Staley von Alice In Chains und auch Chris Cornell, sie alle haben bei David Kyle gelernt. Das &#8220;Vocalist Studio&#8221; ist die Weiterführung seines Erbes. Ich habe ein anerkanntes System für &#8220;Bridging &amp; Connecting&#8221; für Sänger &#8211; ich nenne sie &#8220;vocal athletes&#8221;, Stimmathleten &#8211; entwickelt. Ich nenne es &#8220;The Four Pillars Of Singing&#8221;. Am Ende dieses Programms sollten Sänger fähig sein, ihre Stimme vollkommen frei benutzen zu können ohne sie anzustrengen. Ich arbeite mit etwa dreißig Studenten auf meiner Live-Bühne in Seattle und via Webcam über das Internet.</p>
<p><em>Worum geht es bei den &#8220;Four Pillars Of Singing&#8221;? Was unterscheidet diese Methode von anderen Ansätzen für Rocksänger, einen gesunden Registerwechsel ins Mikrofon zu bringen?</em></p>
<p>Robert: &#8220;The Four Pillars Of Singing&#8221; ist eine Trainingsmethode, die wir beim TVS für fortgeschrittene Sänger entwickelt haben, die sich noch den letzten, wenn auch kompliziertesten Schliff geben wollen. Damit meine ich die Fähigkeit, nahtlos von der Bauch- in die Kopfstimme wechseln zu können, um das Gesangsspektrum zu erweitern und frei singen zu können. Für die Ausbildung der Kopfstimme unterrichten wir Techniken, die die Töne voll und überzeugend produzieren lässt. Wir ersetzen also das Falsett durch die volle Stimme. Das wird bei uns dann &#8220;Bridging &amp; Connecting&#8221; genannt, und das ist auch der wichtigste Aspekt, den wir unseren Schülern beibringen wollen.</p>
<p>Darüber hinaus gibt es Tutorial-DVDs von mir und von meinen besten Vocal Coaches. Darauf sind unsere Übungen über vier bis fünf Oktaven live auf einer Bühne zu sehen. Ich bin sehr stolz darauf, dass wir Lehrfilme anbieten können, in denen der Entwickler dieses Systems selbst die Übungen vorführt. Bei uns ist alles echt.</p>
<p><em>Was ist der Unterschied zwischen &#8220;belting&#8221; und &#8220;bridging&#8221;?</em></p>
<p>Robert: Das sind zwei grundverschiedene Dinge. Belting ist einer von sieben Gesangsmodi, die ein Sänger mit seinem Kehlkopf produzieren kann. Die sieben Modi sind Sprache, Operngesang, Näseln (twang), Belting, also das gepresste Singen, eine Art Schluchzen (sob), Das Falsett und die Verzerrung (distortion), von denen Rocksänger hauptsächlich belten, näseln und verzerrt singen. Wir bei TVS definieren Belting als den höchsten Punkt der Bauchstimme, darüber hinaus gibt es noch physiologische Kriterien. Volle Kopftöne werden mit &#8216;belt&#8217; und &#8216;twang&#8217; trainiert.</p>
<p>Bridging hingegen ist lediglich ein Begriff, der den nahtlosen Übergang von der Bauchstimme in die Kopfstimme beschreibt, ohne dass die Stimme dabei bricht oder sich zusammenzieht.</p>
<p><em>In höchstens drei Sätzen: Warum ist Bridging so wichtig für eine kraftvolle Stimme?</em></p>
<p>Robert: Bridging verdoppelt dein Stimmvolumen, beseitigt alle Enge, verhindert zu starke, einengende Kontraktionen im Brustkorb und macht es möglich, extrem hohe Töne zu produzieren, um der Musik Intensität zu verleihen. Es ist immens wichtig das Bridging ausgiebig zu üben. Richtig großartiger Gesang kann nur durch die Fähigkeit zu bridgen erzielt werden.</p>
<p><em>Was ist denn das Geheimnis beim Bridgen? Könntest du uns vielleicht etwas darüber verraten?</em></p>
<p>Robert: Zuerst einmal geht es darum Kraft und Koordination aufzubauen. Bridging ist wie ein Trick oder Stunt und für die meisten deshalb kein natürlicher Stimmverlauf. Es setzt voraus, dass du in erster Linie zwei Sachen entwickelst: zum einen das Timing, wann du mit dem Bridging anfängst, zum anderen &#8211; und das betrifft die Physiognomie &#8211; musst du lernen deinen Kehlkopf zu erweitern, indem du deinen Gaumen kontrollierst. Auch eine bestimmte Muskelkoordination muss gelernt werden. Das ist schon an sich sehr komplex und die meisten brauchen ein ausgedehntes Training dafür. Der einzige &#8220;Trick&#8221; ist, einen Lehrer zu finden, der es kann und es dir beibringt. Das ist nicht einfach.</p>
<p><em>Hast du ein paar Tipps für gesundes Singen?</em></p>
<p>Robert: Erzwingt nichts! Singt überlegt, übt, bis zur Kopfstimme bridgen zu können, und entwickelt dann die Kopfstimme, bis sie voll klingt. Dazu gibt es wirklich keine Alternative, außer wenn ihr bis an euer Lebensende unter Schmerzen singen wollt. Trinkt kein kaltes Wasser beim Singen. Nie. Nehmt Gesangsunterricht bei einem erprobten Gesangslehrer.</p>
<p><em>Was ist mit den neuen Trends? Wie bewertest du die ganzen New-Metal-Sachen wie Metalcore oder andere Stile wie das melodielose Shouten?</em></p>
<p>Robert: Ganz gleich, ob es melodieloses Shouten ist oder eine extreme Verzerrung mit einer Art flachen Melodie, es ist immer noch Kunst. Und im Hinblick darauf ist es auf jeden Fall wichtig. Ich denke, dass die neuen Stile mit enormer Distortion wichtige Neuerungen für die Kunst des Singens sind und deshalb ruhig auch benutzt werden sollten. Man muss bei diesen Stilen jedoch sehr vorsichtig sein, denn sie können die Stimme schädigen. Viele Sänger verletzen ihre Stimme, weil sie dieses extreme Schreien nicht beherrschen. Es gibt auch hierfür eine gesunde Technik, aber auch die muss man lernen.</p>
<p>Was meinen persönlichen Geschmack angeht, setzen manche Leute diesen Gesangsstil zu oft ein. Er sollte besser wie ein Effekt genutzt werden. Die Fähigkeit mit Obertönen, Stimmumfang, Bridging und richtig guter Betonung zu singen ist das Allerwichtigste für einen Sänger &#8211; und das definiert letztendlich auch eine großartige Technik. Deine Stimme nach Strich und Faden ohne jegliche Melodie, Inspiration und Modulation für vier Stunden zu verzerren, kann ziemlich öde werden. Singen wird durch die richtige Koordination des Ausatmens, Lautbildung, Resonation und Visualisierung definiert. Extreme Verzerrung ist im Gegensatz dazu eher eine Art Effekt, den Sänger benutzen können. Es ist also sehr wichtig, extreme Screams zu benutzen und sie auf eine gesunde Art zu lernen, aber ich denke, dass ein Künstler die cleanen Vocals als sein Fundament benutzen sollte.</p>
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